Historisches 2001

Kurier Januar 2001 – Heft 30

Fußballabteilung

 

Abteilungsleiter: Martin Villmer

Von Martin Villmer

Sicherlich sollte es an dieser stelle erlaubt sein, im Jahr des 10-jährigen Bestehens des FC Ostwig/Nuttlar eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen. Alle diejenigen, die im Jahr 1990 geglaubt haben, die damalige Fusion mit dem TuS Nuttlar würde den sportlichen Durchbruch bringen, sehen sich getäuscht. Den Insidern war klar, dass mit den begrenzten personellen und finanziellen Möglichkeiten lediglich das sportliche Überleben im Vordergrund stehen konnte.

Zwar konnte im Seniorenbereich zwischenzeitlich unter Ex-Trainer Theo Bücker A-Liga Fußball geboten werden, langfristig zeigte der Trend jedoch nach unten. Tiefpunkt könnte im Sommer 2001 der erneute Abstieg der 1. Mannschaft in die C-Liga sein.

Sieht man jedoch das Interesse der Ostwiger und Nuttlarer an den Heimspielen oder das Interesse vieler im Vorstand des FC oder anderswo mitzuarbeiten, drängt sich mir der Gedanke auf, dass dies keinen so recht stört. Da erfahrungsgemäß im Falle des Abstiegs etliche Spieler die günstige Gelegenheit zum Absprung nutzen werden, könnte das 11. Jahr ein schwieriges Jahr für den FC Ostwig/Nuttlar werden. Zumal aus der vor 3 Jahren neu gegründeten A-Jugend erst im Sommer 2002 mehrere Spieler zum Seniorenfußball stoßen werden.

Um überhaupt langfristig die Existenz des Vereins sichern zu können, bedarf es einer guten Jugendarbeit. Doch bereits auch hier zeichnet sich ein negativer Trend ab. Konnten im letzten Jahr noch 6 Jugendmannschaften gemeldet werden, musste in dieser Saison die B-7er abgemeldet werden, da diese Spieler bereits für die A-Jugend eingeplant werden mussten. So nehmen wir zur Zeit mit drei 11er und zwei 7er Mannschaften am Spielbetrieb teil. Ob dies auch in der Zukunft möglich ist, bleibt nicht zuletzt wegen fehlender Trainer und Betreuer abzuwarten. Positiv bleibt zu erwähnen, dass mit Matthias Kleine, Detlef Tönnesmann und Wolfgang Rose drei ehemalige Fußballer aus unserem Verein als Trainer bzw. als Betreuer für die C-Jugend gewonnen werden konnten. Ich hoffe, dass dies als gutes Beispiel für andere ehemalige Fußballer dient.

Dank sagen möchte ich an dieser Stelle allen Übungsleitern, Trainern, Betreuern, Eltern und Sponsoren für ihren Einsatz für den FC Ostwig/Nuttlar. Besonders bedanken möchte ich mich bei Manfred Raffler , der seit mehr als 20 Jahren als Fußballtrainer für den Verein tätig ist.

Darüber hinaus muss erwähnt werden, dass Manfred seit fast einem Jahr nicht nur die E-Jugend betreut, sondern auch nach dem Rücktritt des Ex-Trainers Roland Graff das Traineramt für die Seniorenfußballer übernommen hat. Jeder, der selbst Fußball spielt oder gespielt hat, kann sich diesen enormen zeitlichen Aufwand vorstellen.

 

 

 

10 Jahre FC Ostwig/Nuttlar

Am 20. August 2000

Von Otto Hartmann

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des FC Ostwig/Nuttlar fand am 20. August ein Tag des Fußballs statt. Er begann um 10.30 Uhr mit dem Kreispokalspiel der A-Jugend des FC gegen den SV Wenholthausen /Wennemen. Das Spiel endete nach 90 spannenden Minuten mit 3:2 für unsere Mannschaft, die mit diesem Erfolg die 3.Pokalrunde erreichte.

Im weiteren Verlauf des Tages kam es zum Pflichtspiel unserer 2. Mannschaft gegen den SC Obersorpe. Dieses Spiel wurde leider mit 1:2 Toren verloreb. Um 14.30 Uhr kam es zum Highlight des Tages mit der Partie unsere 1. Seniorenmannschaft gegen die A-Jugend des SC Paderborn. Der SC Paderborn spielt in der Saison 2000/2001 in der höchsten Westfälischen Spielklasse, der neu gegründeten „Westfalenliga“. Der SC Paderborn trat in Bestbesetzung mit 2 A-Juniorennationalspielern und 4 Westfalenauswahlspielern an. Für die leider viel zu wenigen Zuschauer war es nach 90 Minuten dann auch keine Überraschung, dass das Spiel trotz großer kämpferischen Leistung der 1. Mannschaft mit 1:11 verloren ging.

Zum Abschluss des Tages fand dann noch ein Freundschaftsspiel der C-Jugend des FC  gegen die C-Jugend des TuS Valmetal statt. Über die gesamte Spieldauer zeigte unsere C-Jugend eine überlegen geführte Partie und gewann das Spiel hoch verdient mit 7:2. Allein diese Ergebnis gibt uns Anlass , positiv in die Zukunft des FC Ostwig/Nuttlar zu schauen.

 

1 Seniorenmannschaft

Trainer: Manfred Raffler

Von Manfred Raffler

Das Jahr 2000 neigte sich dem Ende zu, mit ihm die Hinrunde der Fußballsaison 2000/2001. Blickt man auf das Jahr zurück, war es wohl ein aufreibendes aus der Sicht der Seniorenfußballer.

Die Saison 1999/2000 wurde mit dem 8. Tabellenplatz in der B-Liga Meschede abgeschlossen. Dieses wurde aber nur durch eine recht passable Erfolgsserie in den letzten Spielen erreicht. Eben diese Erfolgsserie benötigt die Seniorenmannschaft  in der laufenden Saison mehr als je zuvor. Aus verschiedenen Gründen , die den wenigen Indiern wohl nur recht bekannt sind und die ich an dieser Stelle nicht weiter kommentieren möchte (siehe die letzten Berichte im Germanen Kurier), liegt die Mannschaft mit ganzen 3 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz.

Für viele scheint der Zug zum Klassenerhalt schon abgefahren zu sein, nur ich frage mich, warum?! Einfach jetzt schon aufgeben, nicht die Chance des berühmten Strohhalms zur Rettung nutzen? NEIn, das kann doch wohl nicht das Ziel eines jeden Spielers und der Mannschaft als Team sein. Im Gegenteil!

Jeder sollte doch jetzt erst Recht die „Ärmel“ hochkrempeln, den inneren Schweinehund bekämpfen, an den Fehlern vergangener Tage arbeiten (siehe die letzten Berichte im Germanen-Kurier) und sich dieser Herausforderung doch optimistisch stellen.

Hierzu fordere ich jeden einzelnen Spieler, aber auch die Funktionäre auf, als Erstes bei sich selbst anzufangen und seine ganze Energie zu dem Gelingen beizutragen. Noch können wir es aus eigener Kraft schaffen, da uns noch genügend Spiele in der Rückrunde zur Verfügung stehen. Und wenn nicht, nun gut, dann bin ich aber immer noch der Meinung, dass man sich mit Anstand, Fairness und einer gehörigen Portion Selbstachtung aus der B-Liga verabschieden sollte.

Aber, und das sollte sich jeder auf die Brust schreiben, noch ist es nicht so weit! Jeder für sich und die „Elf“ als Gesamtes haben die Möglichkeit, diesem selbst herbeigeführten Missstand zu begegnen und abzustellen. Beckenbauer würde jetzt sagen;  „Schau´n wir mal“, ich aber gehe weiter und sage ganz klipp und klar: „Packen wir es an!“

 

2 Seniorenmannschaft

Trainer: Manfred Raffler

Von Martin Villmer

Nach Abschluss der Saison 1999/2000 erreichte die nach jahrelanger Abstinenz neu gegründete 2. Mannschaft den 14. Und damit vorletzten Tabellenplatz. Trotz der für die Spieler sicherlich enttäuschenden Platzierung belibt für den Vorstand am Ende der 1. Saison ein positives Fazit. Lediglich einmal konnte die Mannschaft mangels Spielern nicht antreten, obwohl sich der Spielkader nach dem Rückzug der ehemaligen A-Jugendlichen arg dezimiert hatte.

Ein besonderer Dank gilt hier dem 1. Vorsitzenden Franz-Josef Blüggel, der die Mannschaft bei allen Spielen betreute, seiner Ehefrau Martina, die jede Woche unentgeltlich die Trikots gewaschen hat und Ulus Karakaya, der als Verbindungsmann zu den kurdischen Spielern fungierte.

Vor Beginn der Saison stellte sich für den Vorstand das Problem, ob man die Meldung einer inzwischen ausschließlich aus kurdischen Spielern bestehenden Mannschaft riskieren kann, zumal sich auch kein passender Betreuer fand. Nach reiflicher Überlegung entschied man sich für eine erneute Meldung der 2. Seniorenmannschaft für die Saison 2000/2001. Die Spieler bedankten sich beim Vorstand für dieses Vertrauen nicht nur mit einer hervorragenden Trainingsbeteiligung (durchschnittlich 10 bis 12 Spieler), sondern auch damit, dass sie ihren neuen Trikotsatz selbst finanzierten.

Aus sportlicher Sicht bleibt zu erwähnen, dass sich der Trainingsaufwand inzwischen auch in der Tabelle positiv niederschlägt. Nach anfänglichen Undisziplinierten innerhalb der Mannschaft und damit verbundenen unnötigen Punktverlusten, legte die Mannschaft eine Serie von sieben nicht verlorenen Spielen hin und belegt zur zur Zeit den 6. Tabellenplatz. Dies ist sicherlich auch der Verdienst unseres Trainers Manfred Raffler, der während der wöchentlichen Trainingsarbeit ein gutes Händchen im Umgang mit den kurdischen Spielern bewies und dem auch das Wohl dieser Mannschaft am Herzen lag.

 

 

A-Jugendfußball

Trainer: Hans-Gerd Schäfer

„Schwere Zeiten“

Von Hans-Gerd Schäfer

Im letzten Jahresbericht habe ich die Frage gestellt: „Wo führt der Weg hin?“ Angelehnt daran möchte ich Anfang meines Berichtes den Ablauf eines Trainings schilden:

Trainingsbeginn auf dem Sportplatz 18.00 Uhr.

Um 17.50 Uhr bin ich in der Umkleidekabine – kein Spieler zu sehen. 18.00 Uhr sind zwei Spieler eingetroffen. 18.10 Uhr kommen die nächsten drei Spieler. Zwischendurch melden sich zwei Spieler persönlich ab. Die restlichen Spieler glänzen durch Abwesenheit. Damit jedoch die fünf Spieler, die zum Training erschienen sind nicht noch durch Trainingsausfall bestraft werden, beginnen wir 18.30 Uhr zu trainieren. 15.45 Uhr meldet sich ein weiterer Spieler persönlich ab.

Bei Gesprächen untereinander höre ich die unterschiedlichsten Gründe für das Fernbleiben einiger Spieler:

  • Fahrschulanmeldung
  • Termin beim Friseur
  • Möbelkauf
  • Geburtstag
  • Keine Lust

Es gibt sicherlich auch gute Gründe ein Training abzusagen, aber die vorgenannten sind sicherlich nicht akzeptabel.

Hier frage ich mich ernsthaft: Macht es noch Sinn, einen so großen Aufwand zu betreiben um den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten? Selbst bei Meisterschaftsspielen haben wir Probleme mit 11 Spielern aufzulaufen.

Dieser Beginn war sicherlich ungewöhnlich, aber erforderlich, um wachzurütteln…!

Jetzt zum sportlichen:

In der Abschlusstabelle der Saison 1999/2000belegten wir den 10. Tabellenplatz. Von 26 Spielen wurde 7 mal gewonnen, 4 mal gab es ein Unentschieden und 15 mal wurde verloren. Dabei wurden 43 Tore geschossen und 91 Tore kassiert. Im Vergleich zur vorherigen Saison eine Steigerung von 21 Punkten. Aufgrund unserer großen Personalprobleme ein ERFOLG.

Für das neue Spieljahr 2000/2001hatten wir uns daher viel vorgenommen. Vor Abschluss der Hinrunde (ein Spiel steht noch aus) belegen wir aber nur den drittletzten Tabellenplatz mit 7 Punkten. Um so erstaunlicher, dass wir in der Pokalrunde bis ins Halbfinale vorstoßen konnten und uns erst in der Verlängerung (trotz 2:0 Halbzeitführung) gegen Dorlar/Sellinghausen mit 6:3 geschlagen geben mussten. Es war eine ärgerliche Niederlage, die besonders schmerzhaft wurde, da Dorlar/Sellinghausen kampflos im Endspiel Pokalsieger wurde.

Insgesamt wurden 22 Spieler gemeldet, übrig geblieben sind 16 Spieler aus A-, B- und C-Jugendlichen. Eine B-Jugend wurde aufgrund des Spielermangels bereits vor dem ersten Spieltag wieder abgemeldet.

Durch langwierige Verletzungen von Florian Borggrebe, Hendrik Borggrebe und Dirk struwe war es sogar nötig, mit Timm Borggrebe und Karsten Becker zwei C-Jugendliche einzusetzen. Diesen beiden gilt mein besonderer Dank, da sie uns nicht nur in Meisterschaftsspielen aushelfen, sondern auch die Trainingseifrigsten sind. Ihre Einstellung ist beispielhaft.

Trotz aller Probleme wollen wir in der Rückserie angreifen um Anschluss an das Mittelfeld zu finden.

Bedanken möchte ich mich für die gute Zusammenarbeit bei meinen Co-Trainern Liese und Üpping sowie den Herren Blüggel, Struwe, Villmer und Rosenau, die immer ansprechbar und hilfsbereit waren.

 

C-Jugendfußball

Trainer: Matthias Kleine und Detlef Tönnesmann

Von Matthias Kleine und Detlef Tönnesmann

Zur neuen Saison2000/2001 übernahmen wir das Traineramt von Hans-Werner und Hermann Becker. Für ihre 4-jährige Tätigkeit nochmals ein herzliches Dankeschön.

Nun standen wir vor einer Aufgabe, die absolutes Neuland für uns bedeutete. Durch den altersbedingten Wechsel von 8 Spielern in die B- bzw. A-Jugend hatten wir nach einigen Trainingseinheiten Bedenken, überhaupt eine gute Mannschaft präsentieren zu können. Diese Bedenken wurden jedoch bei einem Freundschaftsspiel während des Germanen-Cups gegen unseren Nachbarverein TuS Valmetal ausgeräumt, welches wir mit 8:2 Toren für uns entschieden konnten.

Zur neuen Meisterschaftsrunde meldeten wir wiederum eine C-11-Mannschaft an. Dies war aber nur möglich, da uns einige D-Jungspieler zur Verfügung stehen. Durch gute Trainingsbeteiligung und Einsatzwillen konnte eine erfolgreiche Hinrunde gespielt werden. Von 8 Spielen waren wir fünfmal siegreich, zweimal wurde verloren und einmal spielten wir Unentschieden. Dieses reichte für einen guten dritten Tabellenplatz.

Ein Dankeschön gilt auch unserem ehemaligen Mitspieler Halil Hasani, der während der Hinserie leider wieder in seine Heimat zurückkehren musste.

 

 

D-Jugendfußball

Trainer: Johannes Fuchte

Von Johannes Fuchte

 

Zum Ende der Hinserie belgte die D-Jugend den 6. Platz. Seit 3 Jahren besteht aus Mangel an Spielern nur noch eine 7er Mannscahft. Der 2. Platz aus der vergangenen Saison konnte leider nicht bestätigt werden, da uns einige Leistungsträger verlassen haben. Fünf Kinder wechselten alterbedingt in die C-Jugend. Aus der E-Jugend rückten aber nur 2 Spieler zu uns auf und unser Spielkader besteht daher leider nur noch aus 7 Spielern. Ich bedanke mich bei den Spielern aus der E-Jugend, die schon einige Male bei uns eingesprungen sind.

Positiv zu vermelden ist, dass wir zwei neue Betreuer für die D-Jugend gewonnen haben. Gerhard Balkenhol und Toni Tönnesmann unterstützen mich in der Trainingsarbeit und im Spielbetrieb.

 

E-Jugendfußball

Trainer: Manfred Raffler

Von Manfred Raffler

Fußball spielen, das bedeutet: Spannung, Zweikämpfe, Tore erzielen aber auch technische Tricks und taktische Richtlinien. Und obwohl diese Beschreibung auch auf andere Sportarten zutrifft, so behauptet sich doch der Fußball im Schüler- und Jugendbereich konkurrenzlos als das wohl beliebteste Ballspiel.

In den letzten Jahren beteiligten sich sogar auch zunehmend Mädchen an der Jagd nach dem runden Leder. Die Beantwortung der Frage, warum das so ist, lässt sich im Wesentlichen an vier dieser Sportart typischen Merkmale festmachen:

  • Der Zweikampf - das Herzstück des Fußballs,
  • Der Reiz des Ungewissen,
  • Fußball – ein ausgeprägtes Mannschaftsspiel

Und insbesondere für den Jugendbereich ein wohl nicht zu unterschätzender Grund:

Der soziale Aspekt

All diese Merkmale(und noch einige mehr) werden im Jugendbereich vollzogen. So ist es nicht verwunderlich, dass die E-Jugend zur Zeit einen guten Zulauf junger Spieler und seit kurzem auch junger Spielerinnen (Carolin Villmer und Nicola Frieburg) erfährt.

Wurde das Spieljahr 1999/2000 noch mit 13 Spielern absolviert, so ist die Zahl begeisterter Jungen und Mädchen mittlerweile auf 17 angestiegen. Hier zeigt sich doch noch das Interesse an dieser „schönsten Nebensache der Welt“, auch wenn die Zahl der Niederlagen zur Zeit noch überwiegt.

Im Spieljahr 1999/2000 konnte in der Meisterschaft kein einziger Punkt geholt werden und man wurde „Letzter“.

Dieses Jahr sind es immerhin schon 2 Pünktchen, die man ergattern konnte und man belegt den zweitletzten Platz in der Tabelle. Aber auch die Zahl der kassierten und geschossenen Tore hat einen positiven Trend im laufenden Spieljahr genommen. Diesen Aufschwung belegt auch die recht gute Platzierung in der Vorrunde zur Kreismeisterschaft der E-Jugend in der Halle.

Hier verpasste man aufgrund des schlechten Torverhältnisses (uns fehlte 1 Tor) die Teilnahme an der Finalrunde nur knapp. Mit 2 Siegen, 2 Unentschieden und einer Niederlage wurden wir 3. in einer eigentlichen recht starken Gruppe, in der wir unter anderem den derzeitigen Tabellenzweiten der Feldmeisterschaft (SSV Meschede 1) sogar hinter uns ließen. Trotz des Ausscheidens waren die jungen Spieler begeistert und freudiger Stimmung in dem Wissen, dass sie ein gutes Turnier gespielt hatten.

Ja, und das macht eben Jugendarbeit aus: Nicht nur den stoischen Erfolg suchen, sondern sich mit diesen jungen, noch unverbrauchten und unverdorbenen Spielern der kleinen Erfolge mit zu erfreuen.

Bevor ich aber das Kapitel schließe, möchte ich mich bei Elmar Breun bedanken, der mich in der Saison 1999/2000 tatkräftig unterstützt hat. Hierfür , lieber Elmar, nochmals meinen herzlichen Dank.

 

 

F-Jugendfußball

Trainer: Werner Schmidt-Borggrebe 

Von Marion Hömberg

Jede Woche spielt und/oder trainiert die F-Jugend unter Werner Schmidt-Borggrebe. Wenn man die Umkleidekabine betritt, fühlt man sich wie auf einer Teststrecke für schalldämmende Ohrenstöpsel, denn der Lärm ist ohrenbetäubend – und mittendrin Werner, der ruhende und ruhige Pol der Mannschaft. Zwischen 15 und 25 Kinder spielen und trainieren unter seiner Anleitung, was bestimmt nicht immer leicht ist, da die Kinder unterschiedliche Fußballerfahrung haben und „Neulinge“ angelernt werden müssen – und alle wollen spielen.

Und wie sie spielen: Sie kämpfen mit und um den Ball, mit ihren Gegnern, im Eifer auch mit ihren Mannschaftskollegen und mit sich selbst. Aber sie sind ein Team und das zählt. Leider ist die Hinrunde nicht besonders verlaufen, aber aller Anfang ist halt schwer.

Im letzten Hallenturnier haben sie von drei Spielen eins gewonnen, eins verloren und eins unentschieden gespielt. Das ist doch eine gute Bilanz.

Auch wenn „unsere Kleinen“ beim Fußball noch viel lernen müssen, die Grundlage wird von Werner geschaffen und eins können sie schon wie die Profis: Die Begrüßung und den Torjubel!